Grundsätzlich gilt, dass nur gesunde Hunde zum Einsatz kommen. Die Belastung durch Schimmel ist eher zu vernachlässigen, da beim gesamten Training der Hund nicht direkt mit den Schimmelpilzsporen in Verbindung kommt. Der Schimmelpilz wird auf einen Spezial- Geruchsträger in geringer Menge aufgebracht.
Der Hund ist in der Lage die geringe Ausgasung (MVOC) zu erkennen und zu lokalisieren. Im Einsatz kommt es, in den mit Schimmelbefall oder echtem Hausschwamm kontaminierten bzw. bewachsenen Bauteilen zu einer kurzeitigen hohen Konzentration von Sporen, die aber wie auch beim Menschen erst nach einem längeren Zeitraum zu Gesundheitsschäden führen können.
Zum Beispiel ist nach 15 Minuten intensiver Suche die Belastung durch die Schimmelsporen als gering einzustufen, als wenn der Hund 4 Stunden im Garten herumtollt oder bei täglichen Sparziergängen einer viel höheren bzw. längeren Belastung ausgesetzt ist.
Drogensuchhunde werden auch nicht drogensüchtig, vielmehr Augenmerk sollte auf die körperliche Verfassung bzw. Belastung des Hundes geachtet werden. Bei zu intensiver Suche eines Spezialspürhundes fällt dieser in einen fieberähnlichen Zustand und dementsprechend erhöht sich die Temperatur des Hundes und beeinflusst das Herz-Kreislaufsystem.

